Merkmale
Kegelschnecken sind nachtaktive Fleischfresser,
die sich tagsüber im Schlamm- oder Sandboden
verbergen. Die meisten Arten fressen Borstenwürmern,
andere sind auf Weichtiere spezialisiert und ernähren
sich von anderen Schnecken, Muscheln und Kopffüßern.
Wieder andere fressen Krebse
oder Fische. Zur Jagd benutzen sie eine Harpune, die
sich aus einem Zahn der Radula entwickelt hat.
Die Radula der Kegelschnecken hat nur diesen einen,
nadelspitzen Zahn, der hohl ist und mit einer
Giftdrüse in Verbindung steht. In einer Tasche
befinden sich Reservezähne, da die Harpune, die
durch den Rüssel in die Beute „geschossen“
wird, verloren ist. Die meisten Arten sind auf
bestimmte Beute spezialisiert.
Giftigkeit
Das Gift der Kegelschnecken ist ein Neurotoxin und
auch für den Menschen gefährlich,
bei einigen Arten gar tödlich.
Allgemein gelten die Stiche der Röhrenwurm-Fresser
als weniger gefährlich, während Stiche
der Weichtier-fressenden Arten zu schwereren Vergiftungen
führen.
Nutzung
Wegen ihrer schön gemusterten Gehäuse sind
Kegelschnecken begehrte Sammlerobjekte. Von Conus
gloriamaris wurden bisher nur wenige Exemplare gefunden
und die Gehäuse erzielen auf dem
Sammlermarkt vierstellige Preise. Eine weitere seltene
und teure Art ist Conus milneedwardsii.
Allgemeines
Der Gestreifte Einsiedlerkrebs (Trizopargurus strigatus)
benutzt als erwachsenes Tier nur die Gehäuse
von Kegelschnecken um seinen weichen Hinterleib zu
schützen. Sein Körper ist besonders abgeflacht
um in die schmalen Öffnungen der Kegelschneckengehäuse
zu passen. |