Sterling Silver 925  Ammonit
 
Herkunft Die Ammoniten stellen eine artenreiche, ausgestorbene Gruppe ausschließlich mariner, fossiler Kopffüßer (Cephalopoda) dar. Über 1500 Gattungen sind bekannt, die Zahl der Arten dürfte in der Größenordnung
von etwa 30-40.000 liegen. Die Größe der Schale ausgewachsener Tiere liegt meist im Bereich von Zentimetern, Pachydiscus seppenradensis ist mit bis 2 Metern bisher die größte bekannte Art. Ammoniten stellen von ihrem ersten Auftreten im Devon bis zu ihrem Aussterben am Ende der Kreide eine große Zahl der Leitfossilien, z.T. erfolgt bzw. erfolgte die zeitliche Abgrenzung mariner Sedimente ausschließlich auf Ammoniten. Sie sind in Geologie und Paläontologie daher von großer Bedeutung. Aufgrund ihrer Schönheit, Vielfalt und Häufigkeit sind sie auch bei vielen Fossiliensammlern beliebt und sind entsprechend häufig im Fossilienhandel zu finden.
Schmuck aus Ammoniten Ammonit als Schmuckstein Aus fossilen Überresten von Ammoniten kann sich der als Ammolit bezeichnete opaleszierende Edelstein bilden, der im Schmuckhandel auch unter den Namen Calcentin oder Korit angeboten wird. Auch kleinere pyritisierte Ammoniten, sowie geschnittene und polierte Exemplare, werden in Schmuckstücke (z.B. Amulette) eingearbeitet.
Allgemeines Die Ammoniten gehen ebenso wie die Belemniten aus der Gruppe der Bactriten hervor. Drei große, artenreiche Gruppen, die Goniatiten, die Ceratiten und die Ammoniten, folgen aufeinander. Am Ende des Perm und der Trias starben jeweils bis auf wenige Gattungen alle Vertreter der Ammoniten aus. Dem Aussterben folgte rasch eine schnelle Neubildung von Arten und Gattungen. In der Oberkreide starben alle Ammoniten ohne Nachfahren aus.
Aussterben Vor dem endgültigen Aussterben der Ammoniten an der Kreide-Tertiär-Grenze gab es zwei weitere Massenaussterben: Das erste in der rund 10 Millionen Jahre dauernden Permkrise, bei der rund 75-90% aller Tierarten ausstarben. Das zweite Massensterben der Ammoniten liegt an der Muschelkalk-Jura Grenze. Bei beiden Massensterben haben nur wenige Ammonitenarten überlebt, die danach schnell eine Vielzahl neuer Familien, Gattungen und Arten zu entwickeln.
Die Ursachen für diese Massenaussterben sind umstritten, klimatische oder astronomische Ursachen (Kometeneinschlag, KT-Impakt) werden ebenso diskutiert wie u.a. aufgrund von Kontinentaldrift veränderte Meereströmungen mit tiefgreifenden Wechsel im Nahrungsangebot, Temperaturverteilung im Meer und der Wassertiefe also rapiden Änderungen der Ammonitenhabitate.
 
     
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