| Herkunft
Die Kokospalme oder Kokosnusspalme (Cocos nucifera)
ist eine tropische holzige Pflanze aus der
Familie der Palmengewächse, an der die Kokosnuss
wächst. Die Kokospalme stellt in der nördlichen
Hemisphäre allgemein ein Symbol für die
Tropen, Südsee, Strand oder Urlaub dar.
Sie wird im gesamten Tropengürtel, beispielsweise
in den tropischen Regionen Asiens (Philippinen,
Indonesien, Süd-Indien u.a.), Afrikas und Südamerikas
an Küsten und Flussläufen kultiviert.
Die Ausbreitung erfolgte teils auf natürlichem
Weg teils durch den Menschen. Die ursprüngliche
Heimat der Kokospalme reicht wohl vom kontinentalen
Südostasien bis Indonesien und zum Indischen
Subkontinent.
Allgemeines
Je nach Sorte und Standort werden Kokospalmen bis
zu 30 Meter hoch. Die Krone der Pflanze
besteht aus bis zu 5 Meter langen palmentypisch
gefiederten Blättern. Aus den Blattachsen
wachsen die verzweigten Blütenstände mit
jeweils bis zu 40 weiblichen und über 10.000
männlichen Blüten. Der Baum trägt
das ganze Jahr über Früchte, die in seiner
Krone in Gruppen verschiedener Entwicklungsstadien
wachsen, so dass reife Kokosnüsse ständig
nachwachsen.
Kokosnüsse können weite Strecken über
das Meer getrieben werden und wieder an Land gespült
Wurzeln schlagen. Es gibt Berichte darüber,
daß einzelne Kokosnüsse sogar Skandinavien
erreicht haben. Einige weit übers Meer getriebenen
Kokosnüsse waren angeblich danach noch keimfähig.
Die Frucht ist aber im Salzwasser nicht unbegrenzt
keimfähig. Eine Ausbreitung der Art über
Südostasien und Indien hinaus erfolgte wohl
großteils durch den Menschen. Schon die polynesischen
Seefahrer brachten Kokosnüsse und ihre anderen
Nahrungspflanzen bei der Besiedelung der pazifischen
Inseln mit. |